Marketing Einzelhandel – 7 Alternativen zu Facebook und Co

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Marketing Einzelhandel – 7 Alternativen zu Facebook und Co

Die meisten Unternehmen nutzen mindestens eine Socialmediaplattform für deren Marketing. Zwischen Instagram, Facebook, Snapchat, Yelp, Pinterest, Twitter und Tumbler haben Einzelhändler alle Hände voll zu tun. Oft ist der Aufwand so hoch wie lohnenswert. Durch die sozialen Medien wurde es leichter mit den großen Ketten und Konzernen zu konkurrieren.

Die Kosten für diese Kanäle steigen aber immer weiter an. Außerdem gerieten viele der Plattformen mit negativen Schlagzeilen in die Kritik. Deshalb sollten Sie gerade jetzt über neue Möglichkeiten nachdenken Ihr Marketing breiter aufzustellen. Dieser Beitrag zeigt Ihnen 8 digitale Marketing Strategien, die gute Alternativen zu Facebook und Co sind.

 

Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf Social-Media Marketing.

Sich auf eine Strategie allein zu fokussieren ist im Business immer risikoreich. Genauso verhält es sich auch beim Marketing. Sollte eine Strategie wegfallen (z.B. die Social Media Plattform wird eingestellt) haben Sie Ihren Plan B schon aktiv geschaltet. Darüber hinaus bieten mehrere gut koordinierte Strategien den Interessenten die Möglichkeit aus mehreren Richtungen auf sie zu zu kommen.

Außerdem haben heutige Einzelhändler so viele Möglichkeiten zur Verfügung wie nie. Zusätzlich erhöhen Sie Ihre Markenbekanntheit merklich, wenn Sie mehr als eine Strategie nutzen.

 

1. Nutzen Sie Ihre Webseite richtig.

Aktualisieren Sie Ihre Webseite und erhöhen Sie Ihre Onlinesichtbarkeit.

Befassen Sie sich mit den Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Diese einfachen Schritte sind ein guter Einstieg in das Thema. Je nach Wettbewerbssituation in Ihrer Branche können schon kleine Änderungen einen großen Effekt haben.

  • Identifizieren Sie die wichtigsten Suchbegriffe für Ihre Produkte (Keywords).
  • Erstellen Sie für jeden dieser Begriffe eine eigene Landingpage.
  • Aktualisieren Sie Produktseiten und Bilder.
  • Nutzen sie nach Möglichkeit eigenes Bildmaterial – das freut Google.
  • Packen Sie die wichtigen Keywords in die Überschriften der Seite.
  • Verbessern Sie die Darstellung der Seite auf Smartphones und Tablets.
  • Installieren Sie eine Chatfunktion für Ihre Besucher.

 

2. Bloggen Sie strategisch.

Schreiben Sie regelmäßig Blogbeiträge auf Ihrer Webseite. Richten Sie einen eigenen Bereich dafür ein und veröffentlichen Sie dort Ihre Beiträge. Mit jedem einzelnen Blogbeitrag werden Sie ein kleines Stück sichtbarer im Internet. Sie erschließen eine neue Zielgruppe. Diese wird durch den Beitrag auf Ihre Webseite aufmerksam und navigiert im besten Fall weiter bis zum Kauf.

Zu Beginn recherchieren Sie ein passendes Thema. Suchen Sie nach Themen, die mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen verwandt sind. Schauen Sie über den Tellerrand hinaus, aber entfernen Sie sich nicht all zu weit von Ihrem Hauptthema.

Beispiel: Stellen Sie sich vor Sie sind Händler für Tomaten. Ihre ersten Blogbeiträge wären zu den Themen Mozzarella, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Basilikum. Nach diesen fünf Blogartikeln wäre der fünfte dann welcher? Richtig – Salat Caprese.

Achten Sie darauf nicht nur zu informieren und sondern auch bestehendes Wissen zu recyclen. Liefern Sie Mehrwerte. Wenn Ihre Leser am Schluss des Artikels einen „Aha-Moment“ haben, dann haben Sie alles richtig gemacht.

Damit Ihre Artikel auch gefunden und gelesen werden, müssen Sie die richtigen Keywords finden. Schauen Sie sich zum Beispiel bei https://neilpatel.com/de/ubersuggest/ nach den besten Suchbegriffen zu dem jeweiligen Thema um. Achten Sie darauf, dass möglichst viele Menschen regelmäßig nach dem Suchbegriff googlen.

Diesen Suchbegriff sollten Sie einige Male in Ihrem Artikel erwähnen und auch in Titel und URL (Webadresse des Artikels) einbinden.

 

3. E-Mailmarketing

Gutes E-Mailmarketing beginnt man am besten einfach. Achten Sie darauf schon ganz zu Beginn genau zu definieren welches Ziel die E-Mail erreichen soll. Erst dann sollte man mit dem Schreiben beginnen. Wenn der Inhalt steht, überlegen Sie ganz genau wie der Betreff der E-Mail lauten wird. Anhand des Betreffs entscheiden die Empfänger ob Sie die E-Mail überhaupt lesen. Sitzt der Betreff nicht wandert die E-Mail ungelesen in den Papierkorb.

Genau an dieser Stelle sollten Sie Ihre ersten A/B-Tests durchführen. Probieren Sie zwei verschiedene Varianten des Betreffs im kleinen Kreis aus. Für die eigentliche Kampagne wählen Sie einfach die Variante aus, die öfter gelesen wurde.

Im weiteren Verlauf sollten Sie natürlich weiter testen. Messen Sie möglichst genau wie viele der erreichten Kunden auch die Zielaktion innerhalb der E-Mail ausführten. Lassen Sie sich nicht demotivieren und bleiben Sie dran. Die nächste E-Mailkampagne ist in der Regel immer ein klein wenig erfolgreicher als die vorherige.

 

4.Videos

Google bezieht Videos auf Ihrer Webseite immer stärker in die Bewertung (Platzierung in den Suchergebnissen) mit ein. Das ist so weil der heutige Nutzer immer stärker auf Videoinhalte reagiert.

Sie müssen kein Steven Spielberg sein um solche Videos zu produzieren. Achten Sie einfach auf den Inhalt. Es geht hier um Inhalt mit entsprechendem Mehrwert und nicht um professionellste Qualität. Binden Sie solche Videos regelmäßig auf Ihrer Webseite ein. Ihr Blog bietet sich geradezu an.

 

5. Denken Sie lokal.

Marketingkampagnen die sich auf Ihre unmittelbare Umgebung konzentrieren sind grundlegend günstiger. Auch in Sachen Erfolgsquote übertreffen sie die größer angelegten naturgemäß. Versuchen Sie es mit einer kompakten Auflage von Flyern oder Visitenkarten. Die verteilen Sie beispielsweise in Geschäften, Cafés oder Bäckereien in Ihrer Nachbarschaft.

Copyshops sind ein idealer Ort dafür. Hier sind täglich sehr viele verschiedene Menschen. Während die Kopie gedruckt wird haben sie eine Menge Zeit Ihren Flyer zu lesen.

 

6. Erfassen Sie Ihre Bestandskunden im CRM.

 Konzentrieren Sie sich nicht nur auf Neukunden. Ihre Bestandskunden sind ideal um den Umsatz zu pushen. Dafür müssen Sie wissen wer Ihre Kunden sind und wie Sie diese erreichen. Ein CRM ist genau dafür gemacht. Was früher eine Kundenkartei war ist heute eine Software, die sich Customer Relationship Management nennt.

Um an Namen, E-Mailadresse, PLZ oder auch Telefonnummer zu gelangen sollten Sie Ihre Kunden einfach fragen. Am besten Verknüpfen Sie das Ganze mit einer Rabattaktion oder einem anderem Incentive.

Schlussendlich muss es nämlich für Sie und Ihre Kunden vorteilhaft sein. Haben Sie diese Daten einmal gesammelt bietet sich Ihnen die Möglichkeit zu vielen verschiedenen Kampagnen.

 

7. Sammeln Sie Bewertungen.

Bewertungen können Sie auf den unterschiedlichsten Plattformen sammeln. Viele Unternehmer verpassen es Bewertungen auf der eigenen Webseite zu veröffentlichen. Machen Sie diesen Fehler nicht. Fragen Sie Ihre Kunden einfach. Es reicht den Namen und ein bis zwei Sätze mit positiver Kritik zu veröffentlichen. Dabei können Sie zu verschiedenen Themen fragen. Wie bewerten Sie das Produkt XYZ? Wie bewerten Sie die Beratung?

Kunden die solche Bewertungen auf Ihrer Webseite finden, sind der eigenen Kaufentscheidung ein ganzes Stück näher.

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